Celeste Sirene

Konzerte
Celeste Sirene begeistern seit vielen Jahren mit Konzerten, Fest- und Dinnermusik und Familienprogrammen
Mit Barockmusik und Crossover zur persischen Musik, Folk und Jazz

Eine zielgruppenorientierte Moderation und ein guter Kontakt mit dem Publikum liegen uns am Herzen.

Mit fundierten Kenntnissen der barocken Partituren und Tanzschriften,
der Zeitzeugnisse, der Instrumente und der Kostüme entfüren wir das Publikum auf Zeit- und Länderreisen.

Crossover ist für uns ein zeitgemäßes Ausdrucksmittel und eine farbenfrohe Chance in unserer globalisierten Welt neue Ausdrucksmöglichkeiten zu kreieren.

Mit unseren Kollegen aus anderen Musikrichtungen und Nationen entwickeln wir abwechslumgsreiche und berührende Konzertprogramme

Das barocke Gesamtkunstwerk: Commedia dell'Arte, Musiktheater und Oper
In farbenfrohen Programmen werden nach dem barocken Prinzip des Gesamtkunstwerkes alle Sinne des Publikums angeregt und durch die gelungene Kombination von Klang, Gestik und Ausstattung berauscht.

Barockmusik
lädt zur Veränderung ein. Sie gleicht in ihrer Art und Weise musiziert zu werden dem Jazz, sie ist nicht „fertig“ und damit bestens geeignet, jede Situation zu gestalten und zu verwandeln.

Instrumente und Klang
Die Barockmusik ist ein Musikstil, der sich von den Programmen der heutigen großen Konzertsäle durch eine sprechendere, rauere und knappere Ausdrucksweise unterscheidet. Pompös für höfische, religiöse oder staatliche Großereignisse, intim für den Salon ist sie immer auch eine "Gebrauchsmusik" gewesen um die Gelegenheit zu gestalten.
Deshalb spielen wir auf Instrumenten, die den Klang der Zeit gut darstellen können.
Die Klangideale sind Verzicht auf Brillanz, samtig und sprechend nah an der menschlichen Stimme. Die Barockinstrumente mischen und ergänzen sich sehr gut mit dem Instrumentarium des Orients.
In einigen Programmen spielt die Jazztrompete kontrastig-coole Jazzlinien.


Die Kostüme - ankleiden statt verkleiden
Jeder der sich für einen Anlass zurechtmacht, kennt die Bedeutung seiner Kleidung für das Grundgefühl: Uniformen, Trachten, Sonntagskleider, Ballkleider - sie helfen dem Träger, seine Rolle zu spielen und zu sein.
Ein Polizist in Sträflingskleidung hätte es schwer, seine Autorität darzustellen.

Deshalb treten wir häufig im Kostüm auf
Für eine eindrucksvolle Zeitreise können die Kostüme für den Interpreten wie für den Zuschauer von zentraler Bedeutung sein: sie verändern das Grundgefühl für die Zeit und ihre Musik.
Die Kostüme von Niels Badenhop sind Kleidungsstücke mit Seele: Interpretationen alter Schnitte mit modernen Mitteln.
Sie werden den Programmen angepasst und helfen den Musikern und Darstellern ihre Rolle zu veranschaulichen. Zusammen mit den Texten und der Musik wird so die Zeitreise vollständiger, das Gesamtkunstwerk ein Genuss für Augen und Ohren.


„Celeste Sirene“ bedeutet „Himmlische Sirenen“.
In der griechischen Mythologie sind die Sirenen weibliche Fabelwesen, halb Frau halb Vogel, die mit ihrem süßen Gesang die Schiffer anlocken, um sie dann zu töten.
Der Begriff Sirene verbindet die beiden Seiten einer Medaille:
Die Verführung und Verzauberung auf der einen, das Hässliche und Grausame auf der anderen Seite.
Beide Seiten sind voneinander nicht zu trennen. Erst durch die Idee des Hässlichen kann das Schöne wirklich erstrahlen.

Christiane Gerhardt (Viola da gamba)

Christiane Gerhardt (Berlin/Potsdam) studierte Musik-
wissenschaft und Kunstgeschichte in Berlin sowie 
Viola da Gamba bei Marianne Muller in Paris. 
Nach ihrem Abschluss ließ sie sich in Berlin nieder 
und begann ihre Konzerttätigkeit mit auf Alte Musik 
spezialisierten Ensembles wie Lauttencompagney, 
Dresdner Hofkapelle, oder dem Dresdner Kreuzchor, 
aber auch mit modernen Orchestern. Konzertreisen 
führten sie durch Europa, nach Israel und in die USA.
Sie ist Mitbegründerin des Jaye-Consorts, einem reinen 
Gambenensemble, welches auf einem Set aus 5 unter-
schiedlich großen Instrumenten gleicher Bauart musiziert.
Viele Jahre spielte und komponierte sie für das Berliner 
Figurentheater und das Theater Skarabäus. 
Ein wesentlicher Bestandteil ihrer musikalischen 
Tätigkeit ist der Unterricht mit ganz jungen bis sehr 
alten Menschen, mit Profimusikern und Anfängern. 
 

Niels Badenhop (Tasteninstrumente und Gesang)

studierte Theater- und Musik-
wissenschaft in Berlin, zudem klassischen 
Tanz bei Vladimir Gelvan sowie Gesang 
bei Andreas Wernicke und Giovanni Anaya. In 
Meisterkursen, u. a. bei Stephen Stubbs 
und Emma Kirkby, spezialisierte er sich auf das 
Repertoire der Renaissance und des 
Barock. Er trainierte Barocktanz bei Ingo Günther 
und Jürgen Schrape. 
Niels Badenhop ist Sänger und Tänzer, er tritt als 
Solist in Konzerten und Opern auf und ist mit 
seinem Ensemble Ballet Baroque bei internationalen
Festivals vertreten. Er unterrichtet Barocktanz an 
den Hochschulen Lübeck und Trossingen und war 
als Dozent für Barocktanz an der Akademie für 
Tonkunst in Darmstadt und an der Hochschule für 
Musik in Frankfurt tätig. 
Niels Badenhop ist außerdem ein gefragter 
Regisseur, Tänzer, Kostüm- und Bühnenbildner.